Hohenecker Musikwochen

Organisatorisches

Teilnehmer: Der Teilnehmerkreis der Hohenecker Musikwochen ist traditionell breit gefächert. Es kommen Jugendliche (ab 16 Jahren) und Erwachsene unterschiedlichster Berufsgruppen und aller Altersstufen. Je nach musikalischer Erfahrung können die Teilnehmer ihre Fähigkeiten einbringen und von denjenigen ihrer Mitspieler profitieren. Durch Wechseln der Plätze mit jedem neuen Werk erhalten alle Teilnehmer die Gelegenheit, das Orchester aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben. Jeweils etwa ein Drittel der Teilnehmer kommt erstmals auf die Burg, während die übrigen bereits einmal oder mehrfach dabei waren. Ziel ist es, Freude am gemeinsamen Musizieren zu haben und dabei zahlreiche Werke der Orchester- und Kammermusik kennen zu lernen. Auf Wunsch wird darüber hinaus Chorsingen angeboten oder in Einzelfällen die Leitung von Chor oder Orchester.

Träger: Die Hohenecker Musikwochen, die von begeisterten Musikliebhabern ehrenamtlich organisiert werden, erhalten vom Bezirk Mittelfranken Fördergelder. Nur so kann der niedrige Teilnehmerbeitrag gehalten werden. Die Hohenecker Musikwochen sind nicht gewinnorientiert. Sie sind Mitglied im Bund deutscher Liebhaberorchester (BDLO).

Ort: Die Jugendbildungsstätte Burg Hoheneck ist eine Einrichtung des Kreisjugendringes Nürnberg. Sie liegt am Rande des Naturparks Frankenhöhe oberhalb des Weinortes Ipsheim auf einer Bergnase mit herrlichem Blick über das weite Tal der Aisch. Die Unterbringung erfolgt in einfachen, aber schönen und gepflegten Mehrbettzimmern (4-7 Betten) oder in Einzel- und Doppelzimmern (begrenzte Anzahl! Die Zuteilung kann vorab nicht verbindlich zugesagt werden). Duschen und Toiletten stehen etagenweise zur Verfügung. Alternativ gibt es in Ipsheim (Straße ca. 4 km) recht preisgünstige Gasthöfe. Wer dort übernachten möchte, kann mittags und abends auf der Burg essen. In der Freizeit bieten sich Spaziergänge bzw. Wanderungen im Naturpark Frankenhöhe sowie Ausflüge in die historischen Orte Rothenburg o.d.T. und Bad Windsheim an. Auf der Burg stehen eine umfangreiche Spielesammlung, ein Tischtennisraum, eine Außenkegelbahn und auch WLAN zur Verfügung.

Ablauf: Die Musikwoche beginnt für Streicher am Abend des Ostermontags. Abends und am Dienstagmorgen werden Werke für Streichorchester gespielt. Die Bläser treffen am Dienstagnachmittag bis um 14.30 Uhr ein (einzelne Stimmen je nach Bedarf ggf. später). Ab Mittwoch liegen die Orchesterzeiten vormittags und nach dem Abendessen, während die Nachmittage individuell für Kammermusik, Kammerchor, Barockmusik, Freizeitaktivitäten oder auch zum Nichtstun zur Verfügung stehen. Abends nach dem Musizieren treffen wir uns gerne im gemütlichen Freizeitraum. Es kann dort später werden... Am Samstagabend wird ein kleines Werkstattkonzert im Rittersaal gegeben, bei dem in lockerer Atmosphäre Auszüge aus der Orchester- und Chorarbeit sowie der Kammermusik präsentiert werden. Bekannte und Freunde sind dazu und zum anschließenden gemütlichen Ausklang herzlich eingeladen.

Kosten: Der Teilnehmerbeitrag besteht aus dem Kursbeitrag (bis 30 Euro für Sachkosten, Noten etc.) und zusätzlich den Kosten für Unterkunft und Verpflegung (ca. 140 bis 195 Euro, je nach Zimmerwunsch und Anreisedatum). Dabei sind Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie nachmittags Kaffee und Kuchen inbegriffen. Für Bedürftige und Jugendliche stehen in begrenztem Umfang Zuschüsse zur Verfügung. Die Hohenecker Musikwochen werden durch den Bezirk Mittelfranken gefördert.

Zur Geschichte der Hohenecker Musikwochen: Die Hohenecker Musikwochen gibt es bereits seit 1927, damals jedoch mit anderen musikalischen Schwerpunkten. Nach Unterbrechungen (kriegsbedingt und Renovierung der Burg) finden sie seit 1985 mit demselben bewährten Konzept statt.